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Krebspatientinnen im Doppelvierer

Training für die Benefiz-Regatta hat begonnen

Kiel. Mit Schlagkraft zurück in den „normalen“ Alltag: Sieben Krebspatientinnen absolvierten gestern ihre erste Trainingseinheit im Doppelvierer mit Steuermann auf der Kieler Innenförde. Sie fiebern der 2. Benefizregatta „Rudern gegen Krebs“ entgegen, die am Sonnabend, 28. Mai, vom Krebszentrum Nord und den Kieler Rudervereinen organisiert wird.

„Wir starten jetzt die aktive Phase“, sagte Uwe Zwingmann von der Rudergesellschaft Germania. Knapp 40 Teams (unter anderem Firmen, Schüler, Ärzte, Patienten) haben sich bereits für den guten Zweck angemeldet und werden ab sofort von „Experten“ auf die Ruderre- gatta vorbereitet. „Das Rudern tut mir unheimlich gut“, sagte Patientin Monika Hotter. „Ich kann mich auf dem Wasser entspannen und stärke dabei gleichzeitig meinen Rücken.“

Krebspatientinnen im Doppelvierer

Stephanie Otto (Krebszentrum Nord) bietet den Krebspatienten die kostenlosen Sportangebote wie Rudern, Atmungs- und Entspannungsübungen sowie Fitness- und Ausdauertraining direkt nach der Operation und ergänzend zur Physiotherapie an. „Es geht darum, den Patienten ein Stück Lebensqualität zurückzugeben“, so Otto. Finanziert wird diese Arbeit von der Stiftung „Leben mit Krebs“, die sich bundesweit für die Verbesserung der Versorgung von Krebspatienten einsetzt. Mit den Spenden möchte Otto in ihre umfangreiche Forschungsarbeit und vor allem in den Bereich der Leistungsdiagnostik investieren. sho

Quelle: Kieler Nachrichten, 15. April 2011

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