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Zweite Auflage der Benefizregatta „Rudern gegen Krebs˝

Ab jetzt wird trainiert

Kiel. Strahlenden Sonnenschein gab es zum Trainingsauftakt für die zweite Auflage der Kieler Benefizregatta „Rudern gegen Krebs˝. Fünfzehn Krebspatienten setzten sich an der Kiellinie in die schmalen Boote, um sich auf die Veranstaltung am 28. Mai vorzubereiten. Zum zweiten Mal organisiert die Stillung „Leben mit Krebs˝ in Kooperation mit dem Krebszentrum Nord und den Kieler Rudervereinen die Ruderregatta. Mit den Erlösen unterstützt die Stiftung das Sportprogramm des Krebszentrums Nord, das seit 2010 für Patienten mit Krebserkrankungen vielfältige kostenlose Bewegungstherapien anbietet.

„Der Ausgangspunkt unserer Arbeit war die Erkenntnis, dass sich regelmäßige sportliche Betätigung positiv auf die körperliche und psychische Stabilisierung der Patienten auswirkt˝, sagt die Organisatorin der Regatta, Stephanie Otto. „Dies hat sich nach einem Jahr noch bestätigt.˝ Mit sporttherapeutischen Angeboten hilft die Sportwissenschaftlerin Krebspatienten, Lebensmut Und Lebensqualität nach und während der Behandlung zu erhalten und zurück zu gewinnen. Finanziert wird ihre Arbeit von der Stiftung „Leben mit Krebs˝, die sich bundesweit für die Verbesserung der Versorgung von Krebspatienten einsetzt.

Neben viel Spaß für die Beteiligten soll die Benefizregatta „Rudern gegen Krebs˝ auch ein Forum für die Arbeit des Krebszentrums schaffen. Neben den Patiententeams kann sich noch bis zum 30. April jeder, der es sich zutraut, für die Teilnahme anmelden, egal ob mit oder ohne Rudererfahrung, also Firmenteams, private Mannschaften oder Sportvereine. Die Rennen werden in Doppelvierern ausgetragen. Die Startgebühr pro Boot beträgt 250 Euro. Diejenigen, die noch nie in, einem Ruderboot gesessen haben, können vorab nach Vereinbarung Trainingseinheiten nutzen.

Bereits zum zweiten Mal nehmen Elisabeth Walter und Monika Hotter an der Regatta teil. „Wir waren in vergangenen Jahr schon begeistert von der Veranstaltung und dem Sport˝, sagt Elisabeth Walter,die gemeinsam mit Monika Hotter für die KMTV-Brustkrebsgruppe im Doppelvierer antritt. „Das Rudern hat fast etwas Hypnotisches: Rhythmus, Stille auf dem Wasser und gleichzeitig gesunde Bewegung.˝ Eine Aussage, die ganz auf der Linie der Benefizregatta liegt: dabei sein, Spaß haben, in Bewegung kommen – nicht nur als Patient. (herrn)

Ab jetzt wird trainiert

  • Weitere Informationen zur Benefizregatta „Rudern gegen Krebs˝ und die Angebote des Krebszentrums Nord am UKSH gibt es bei Stephanie Otto, Tel. 0431-5978082 und www.krebszentrum-nord.de

Quelle: Kieler Express, 30. April 2011

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